Peking-Suppe


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Ich liebe diese Suppe. Leider habe ich noch keinen Asiaten gefunden, bei dem die Suppe auch nur annähernd so gut schmeckt, wie bei der Frau Nguyen. Entweder ist die Suppe zu sauer, zu süß oder zu ketchup-lastig. Da ich aber ca. 500 km von meinem Lieblings-Asia-Imbiss entfernt wohne, musste ich also selbst Hand anlegen.

Meine Variante kommt - glaub - schon sehr dicht an dar Original heran, allerdings erspart das Rezept einem nicht das anschließende Abschmecken und hantieren mit Essig, Zucker, Sojasoße und Salz.

Mit den folgenden Zutaten sollten 4 Personen satt werden:
2 Hähnchenbrüste
getrocknete Mu-Err-Pilze
2 l Wasser
2 Stück Ingwer, daumendick
2 Schalotten
1 getrocknete Cayenne-Chili (oder zwei Thai-Chilis)
2 Karotten
6 Tomaten
Sojasprossen (oder andere Sprossen)
Bambussprossen
3 Eier

Erdnussöl zum Anbraten
evenutell etwas Mehl zum Binden
Salz, Tomatenmark, Sojasoße, Tomatenmark, Essig, Zucker/Honig, dunkles Sesamöl zum Abschmecken


Zubereitung
Die Schalotten in feine Streifen schneiden, den Ingwer in grobe Stücke hacken. Beides zusammen mit dem Hähnchenfleisch und der Chili in das Wasser geben, salzen und zum Kochen bringen.

In der Zwischenzeit die Pilze nach Packungsanleitung einweichen, die Karotten stifteln und die Tomaten schälen, entkernen und würfeln. Dann die Karotten in einer Pfanne mit etwas Erdnussöl kurz anbraten, auf einen Teller geben und zur Seite stellen. Als nächstes kommen die Tomaten in die Pfanne, um aus ihnen die Süße herauszukitzeln. Dazu die Tomaten salzen, einköcheln lassen, wenn nötig mit Salz und Zucker nachwürzen.

Wenn das Fleisch gar ist, kann man den Ingwer und die Chili herausfischen. Das Fleisch aus der Brühe nehmen und mit einer Gabel in kleine Stücke zerreißen. Wer die Suppe nicht ganz so flüssig mag, kann diese jetzt mit etwas in kaltem Wasser angerührtem Mehl abbinden. Fleisch und das restliche Gemüse in die Brühe geben.

Und jetzt kommt die eigentliche Kunst, nämlich das Abschmecken. Ich persönlich mag die Suppe am liebsten angenehm scharf, herzhaft, mit der Süße von Tomaten und einen Tick sauer. Wenn die Tomaten nicht genügend Geschmack hergeben, kann man mit Tomatenmark nachhelfen. Ich hatte diesmal ca. 150g benötigt. Dazu 2 EL Essig und 6 EL Sojasoße. Wird das Ganze zu sauer, kann man mit Zucker wieder zurück rudern.

Zum Schluss die Eier verquirlen und langsam in die Suppe fließen lassen, so dass es schöne Eierfäden gibt.

3 Kommentare:

office hat gesagt…

Die würde mir auch gut schmecken. Schaut total lecker aus. Probier ich auf jeden Fall mal aus.

Anonym hat gesagt…

Hat beim ersten Mal super geklappt und sogar meinen asiatischen Mitbewohner begeistert. :)

Milliways hat gesagt…

Freut mich, dass es geklappt hat und noch mehr freut es mit, dass es dem Fachmann gemundet hat :-).