Robert hatte sich vor einiger Zeit von Alain Ducasse inspirieren lassen und eine etwas modernere Variante der Panzanella präsentiert. Panzanella mit Gurke? Hatte ich noch nie, aber kann man ja mal ausprobieren.
Nachdem ich mir neben dem Rezept auch die Kommentare durchgelesen hatte, konnte ich dem ein oder anderen nur zustimmen: Panzanella muss noch etwas Biss haben, es ist einfach die Mischung aus aufgeweichtem und noch krossem Brot, die für mich diesen Salat ausmacht. Deswegen habe ich lediglich die Hälfte der Brotwürfel eingeweicht und auch die Einweichzeit von 1-2 Stunden auf lediglich die verbleibende Zubereitungszeit reduziert. Allerdings hatte dies zur Folge, dass mein Türmchen später etwas instabil wurde, aber mei, das verlieh dem Ganzen halt eine schöne Dynamik ;).
Hauptsache die Mischung aus weich und kross stimmte. Und auch geschmacklich stimmte es. Einziges Manko: Ich bin jetzt nicht sooo der Essigliebhaber (wollte es aber trotzdem mal - mit - probieren) und ich habe die Menge an Essig deutlich reduziert, allerdings empfand ich es trotzdem noch als etwas zu sauer. Mein Mitesser fand es so gut, wie es war. Das nächste Mal werde ich auf Zitrone ausweichen, dann haben wir einen gemeinsamen Nenner.